Pressemeldungen & Statements 2006


Gunther von Hagens: „Posieren mit Schädel ist keine Leichenschändung“ - Freier Eintritt ins Plastinarium in Guben für alle Bundeswehrsoldaten

Heidelberg 31.2006 - Der angebliche Bundeswehrskandal um die “Totenschändungen” in Afghanistan hat sich als  inszenierter Medienskandal entpuppt, bei dem aus dem ungeschickten Umgang mit Skeletten versucht wird, allgemeine Entrüstung zu destillieren. Ein Medienskandal, weil das Problem in der Veröffentlichung der Bilder liegt, nicht aber im Posieren mit Gebeinen. Die Aufnahmen wurden privat, jedenfalls nicht für den Boulevard gemacht, und die Soldaten konnten auch nicht damit rechnen, dass die Aufnahmen eines Tages die Titelseiten der Zeitungen füllen würden. Der Soldat fotografierte zur Erinnerung. Erinnerung ist immer auch Selbstbesinnung. Aufarbeitung beim Gedankenaustausch mit Freunden. Früher geschah dies mediengeschützt vor Fotoalben zu Hause, heute mit Bekannten und Freunden im Internet. Diese bieten die Fotos jetzt auf dem Pressemarkt feil, ohne Einverständnis der Betroffenen. Das Private, Heimliche wird öffentlich und das damit verbundene Unrecht wird gar nicht  mehr wahrgenommen.Es geht weder um Totenschändung noch um Leichenschändung. Denn Schändung heißt Entehrung. Entehrung setzt aber eine Toten-Gedenkstätte, die Absicht zur Entehrung und das entehrende Empfinden bei Betroffenen voraus. Doch die Knochen entstammten keiner Grabstätte, sie waren anonym, und die Soldaten taten nichts anderes, als was Medizinstudenten trotz moralisierendem Zeigefinger der Dozenten regelmäßig tun: Das Verlebendigen von Skeletten, wie z.B.  der Schal um den knöchernen Hals, die Zigarette zwischen den Zahnreihen, passiert regelmäßig, wo immer Skelette existieren, ob nun in der Universität, in der Ausstellung Körperwelten oder aber wie jetzt in einer afghanischen Lehmgrube. Das Posieren vermindert die Kluft zwischen den Toten und den Lebenden und lässt so die eigene Sterblichkeit erträglicher erscheinen. Das Foto verstärkt die Erleichterung. Die Soldaten begegnen ihrer existentiellen Angst, wenn sie mit dem Schädel auf der Schulter ihren eigenen Schrecken in den des anderen verwandeln. Schädelposieren als kollektiv erlebte Stressabfuhr.
Der Umgang mit der eigenen Sterblichkeit ist sehr persönlich, familienspezifisch und kulturspezifisch. Deshalb hat der Gesetzgeber hier auf Toleranz gesetzt und den „beschimpfenden Unfug“,  und die „Herabwürdigung“ des Toten zur Voraussetzung strafrechtlicher Verfolgung gemacht. Schädelposieren ist auch keine “Leichenschändung”. Weder ist der Schädel ein Leichenteil noch das Skelett eine Leiche. Darauf weist selbst das Handbuch des Bestattungsrechts hin. Diese Art sprachlicher Unschärfe behindert die Kommunikation ethischer Werte. Sonst wird bald auch das Tragen natürlicher Zweithaare, die oft von Toten stammen, zur Leichenschändung. Selbst aus Sicht der möglicherweise persönlich Betroffenen dieses Unfugs, vermutlich Angehörigen russischer Soldaten, relativiert sich dieser Unfug angesichts etablierten Umgangs mit Leichen in vergleichbaren Extremsituationen. So schieben Bulldozer der UN afrikanische Leichen in Massengräber. Solches Tun wird stets mit Hinweisen auf Seuchengefahr entschuldigt, der man bei entsprechendem finanziellem Aufwand aber auch mit Desinfektionsmitteln begegnen könnte.

Der Fall ist weder “abscheulich”, wie Bundeskanzlerin Merkel formuliert, noch zur harten Bestrafung geeignet, um ein Exempel zu statuieren, das eine heilsame Wirkung habe, wie Ex-Verteidigungsminister Struck fordert. Derartige ethische Dampfwolken ideologische Überhöhung sind mir noch gut aus der DDR-Zeit gegenwärtig, als der Einzelbauer gleich zum Staatsfeind wurde, nur weil er eben mal sein Ablieferungssoll nicht erfüllte. Suspendierung vom Dienst, statt Angebot psychologischer Betreuung. Eine gute Figur machen bei diesem aufgeblasenen Pseudoskandal wenigstens die Fachleute, die sich mit der gebotenen Abgewogenheit äußern. So der Psychotherapeut Peter Boppel, der nicht mangelndes Wertebewusstsein der Soldaten, sondern die psychischen Belastungen des Einsatzes zur Hauptursache dieser moralischen Ausrutscher der Soldaten macht, oder der Strafrechtler Merkel, der in diesen Aktionen lediglich eine „grobe Geschmacklosigkeit, die in der Regel kein kriminelles Unrecht darstelle“ sieht. Als Arzt würde ich mir statt Suspendierung vom Dienst und der geforderten scharfen Bestrafung ehe die Solidarität der Truppe im Sinne aufklärende und beratender Fürsorge wünschen.

Ein Blick in die Diskussionsforen des Internets zeigt, dass der mündige Bürger die mediale Aufregung als überzogen, wenn nicht sogar als lächerlich empfindet. Auf mich wirken die veröffentlichten Bilder eher friedensstiftend, weil mahnend. Selbst die Pistole an der Schädelschläfe kann als pazifistisches Warnsignal interpretiert werden. Die posierenden Soldaten sind Produkt einer modernen Gesellschaft. die den realen Tod versteckt hat. Dafür sorgen rigide Friedhofsgesetze wie die moderne Medizin, die das Sterben ins Krankenhaus verlagerte und universitäre Präpariersäle verschlossen hält. Wenn in einer Gesellschaft der Umgang mit dem Tod nicht mehr geübt wird, sollte es nicht verwundern, wenn Soldaten dämlich auf Skelettfunde reagieren.

Zur Entspannung der Affäre lade ich hiermit alle Bundeswehrsoldaten bis Ende des Jahres zum kostenlosen Besuch in das PLASTINARIUM in Guben ein, das am 17. November eröffnet wird. Dort kann sich jeder Besucher in Erinnerung an die eigene Sterblichkeit mit einem Skelett fotografieren lassen.

31.10.06 - Gunther von Hagens

Pressestelle
Institut für Plastination
E-Mail: hd.pressoffice(at)plastination.com

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Das PLASTINARIUM in Guben - Der Blick hinter die Kulissen der KÖRPERWELTEN

Guben, 18.10.2006. Die KÖRPERWELTEN haben seit ihrem Bestehen weltweit mehr als 20 Millionen Besucher in den Bann gezogen. Nun öffnet der Plastinator Gunther von Hagens erstmals seine Werkstätten einem breiten Publikum an seiner neuen Wirkstätte in Guben - das PLASTINARIUM. Das PLASTINARIUM wird eine weltweit einzigartige Einrichtung sein,  die öffentlich die Herstellung anatomischer Dauerpräparate von Mensch und Tier zeigt.  
Auf etwa 2.500 qm Fläche des restaurierten Fabrikgeländes der ehemaligen Gubener Tuchmacherei erhält der Besucher umfassende Einblicke in die Prozesse der Plastination und die verschiedenen Präparationstechniken. Der Prozess umfasst die anatomische Präparation des Körpers mit anschließender Konservierung durch die Plastination, die Herstellung von Skeletten sowie die Fertigung von Gefäßgestalten. Mit modernster Technik entstehen hier Unterrichtspräparate und anatomische Großplastinate für die Ausbildung von Ärzten und medizinischen Laien.
 
Ein Abriss über die Geschichte der Anatomie und die Entwicklung der Plastination am Anfang des Rundgangs sowie ein Schauraum im Anschluss an die Werkstätten mit ausgewählten Lehrpräparaten runden den spannenden wie lehrreichen Rundgang ab. Gezeigt werden Knochenpräparate, Gefäßgestalten, Körperscheiben und Organplastinate bis hin zu Gestaltplastinaten des ganzen Körpers. Höhepunkt dieses Schauraums wird ein Ausschnitt einer KÖRPERWELTEN-Ausstellung sein, in der eine entscheidende Szene des aktuellen James Bond Films "Casino Royale"  gedreht wurde. Die dort gezeigten Plastinate wurden eigens für diesen Dreh gefertigt.
 
Plastinator Gunther von Hagens: "Das PLASTINARIUM ist das Anatomische Theater der Moderne. Es steht am Ende einer langen europäischen wissenschaftlichen wie demokratischen Tradition: Im Jahre 1543 begründete der Chirurg Andreas Vesal die Anatomie der Neuzeit. Er veröffentlichte in einem umfassenden Bildatlas wirklichkeitsgetreue Anatomie und popularisierte die Anatomie durch öffentliche Sektionen. Ebenfalls 1543 veröffentlichte der Astronom Nicolas Kopernikus  eine Abhandlung über Kosmologie, in der er bewies, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt. Seither ermöglicht das Planetarium den Blick in die Entstehung und den Aufbau kosmischer Welten.
Das PLASTINARIUM in Guben gibt demgegenüber einen Einblick in die Entstehung und den Aufbau des Körpers und der KÖRPERWELTEN."

Öffnungszeiten
Das PLASTINARIUM wird ab dem 17. November vorerst  freitags, samstags und sonntags zwischen 10.00 und 18.00 Uhr (letzter Einlass) geöffnet sein.
Gruppen haben die Möglichkeit, außerhalb der regulären Öffnungszeiten einen Besuchstermin zu vereinbaren.
Zusätzliche Öffnungszeiten werden zu gegebener Zeit auf der in Kürze verfügbaren Homepage http://www.plastinarium.de bekannt gegeben.
 
Adresse:
PLASTINARIUM - Gubener Plastinate GmbH - Uferstraße - 03172 Guben
 
Pressestelle
Institut für Plastination
E-Mail: hd.pressoffice(at)plastination.com  

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Titel-Streit Gunther von Hagens: Landgericht revidiert Urteil der ersten Instanz
 
Das Landgericht Heidelberg hat die erstinstanzliche Verurteilung gegen Gunther von Hagens wegen angeblichen Titelmissbrauchs revidiert. Das Gericht hat Gunther von Hagens überwiegend freigesprochen und lediglich eine Verwarnung erteilt. Dabei hat es ausdrücklich betont, dass Gunther von Hagens “kein Hochstapler” sei, sondern “ein hoch angesehener Wissenschaftler, der einmalige Leistungen auf dem Gebiet der Plastination erbracht hat”. Das Gericht betonte zudem die Gleichwertigkeit seiner chinesischen Professur mit einer deutschen. Das Wissenschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen hatte im Jahr 2002 Gunther von Hagens auferlegt, seinem Professorentitel die für Taiwan geltende Abkürzung “RC” hinzuzufügen. Dies war, so der Vorsitzende Richter in seiner mündlichen Urteilsbegründung, “ein kapitaler Fehler”.
 
Gunther von Hagens: “Ich bin erleichtert, dass ich nicht verurteilt worden bin. So kann ich mich jetzt wieder voll und ganz der Plastinationsforschung und dem Plastinarium in Guben widmen. Der Ausgang des Prozesses bestärkt mich in dem Entschluss, die Ausstellung KÖRPERWELTEN wieder in Deutschland zu zeigen.”

Heidelberg, 28. September, 2006
Pressestelle
Institut für Plastination
E-Mail: hd.pressoffice(at)plastination.com

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Museum of Science to bring Gunther von Hagens’ BODY WORLDS 2: The Anatomical Exhibition of Real Human Bodies to Boston in July 2006

Boston, March 27, 2006 – The Museum of Science announced today that on July 30, 2006, it will open the internationally renowned exhibition, Gunther von Hagens’ BODY WORLDS 2: The Anatomical Exhibition of Real Human Bodies. Featuring more than 200 authentic organs and more than 20 whole-body plastinates, the exhibition offers an unprecedented view of the human body in all its complexity, while also conveying its extraordinary beauty and design.

The second of Dr. von Hagens’ three public anatomical exhibitions, BODY WORLDS 2 invites visitors to observe the body’s various locomotive, digestive, nervous, and vascular systems, and compare healthy and diseased organs, such as the lungs of a smoker and non-smoker. The exhibition explores health science, anatomy, and physiology through the study of real human bodies that have been preserved through Plastination, Dr. von Hagens' groundbreaking method of preserving the body for anatomical study. Most remarkable are the whole-body specimens or plastinates fixed in dramatic and athletic poses that reveal the true-to-life spatial relationships among organs.

“We’re pleased to provide our visitors with a truly unique and deeply educational exhibit experience like BODY WORLDS 2,” said Museum President and Director Ioannis Miaoulis. “This exhibit complements the life sciences programs that have always been an important part of the Museum’s mission to engage visitors in science and technology learning. We hope the exhibit sparks thoughtful conversations about what it means to be human and inspires visitors to learn more about the life sciences.”

Seen by more than 18 million people in 32 cities across Europe, Asia, and North America, the BODY WORLDS exhibitions have taken their creator, Dr. Gunther von Hagens, far from the University of Heidelberg’s Department of Anatomy and Pathology. There in 1977, to improve the quality of teaching specimens, he pioneered Plastination. “The purpose of Plastination was to improve medical instruction. But the interest of lay people in the plastinated specimens inspired me to think of creating public exhibitions. I realized, however, that to capture the public’s imagination, I had to offer a heightened sense of aesthetics,” said Dr. von Hagens.

“The human body is amazingly complex with intricacies that most people outside of the medical community don’t get to see in great detail,” said Ellen Zane, President and CEO of Tufts-New England Medical Center. “This exhibit offers a rare opportunity for everyone to view first-hand what the human body looks like on the inside, to gain a new appreciation of their own bodies, and perhaps consider the effects of individual health and lifestyle choices.”

Museum of Science educators will be on-hand in the BODY WORLDS 2 exhibit to provide information and to engage visitors further in discussions about the human body. The Museum will also develop programs including lectures, forums, and special events that delve into life science topics. “The exhibition inspires awe at the elegance of the human body,” remarked Paul Fontaine, the Museum’s Associate Vice President of Visitor
Programs. “It provides a wonderful opportunity to collaborate with our region’s leaders in medicine, research, biotechnology, and education to create exciting programs that will enhance our visitors’ experience.”

Additional Museum of Science offerings that will complement BODY WORLDS 2 include the permanent exhibits, Human Body Connection and How Your Life Began; temporary exhibit, Beyond the X-ray; and the large-format films, The Human Body and Wired to Win: Surviving the Tour de France showing in the Mugar Omni Theater. In February 2007, the Museum will host the temporary exhibit, Charles Darwin currently at the American Museum of Natural History in New York and in the summer of 2007, will open the temporary exhibit, Jane Goodall.

The BODY WORLDS exhibits on the United States tour have stopped in Los Angeles, Chicago, Philadelphia, Denver, Houston and Cleveland. The BODY WORLDS 2 exhibition will be at the Museum of Science, Boston from July 30, 2006, through January 7, 2007.

Admission to the Exhibit
Tickets for General Public, on sale June 15.

Daytime admission to BODY WORLDS 2 will be by timed ticket: $24 adults; $21 seniors (60+) and students with valid student ID; and $18 children (3-11). Daytime ticket includes a voucher for the Exhibit Halls usable on the same day or within six months of viewing the exhibition. Special evening BODY WORLDS 2 only pricing will be available starting at 5:15 p.m. Evening rates do not apply to Fridays: $16 for all ages. Advance ticket reservations are recommended. For more information on the exhibition, updates on complementary programming, or to reserve tickets, visit www.mos.org or call 617/723-2500, 617/589-0417 (TTY).

Tickets for Museum Members, on sale June 1.
Members of the Museum of Science can purchase tickets for the exhibition at a special rate of $11 for adults, $9 for seniors, and $7.50 for children. For more information on how to become a Museum of Science Member, call 617/589-0180 or visit www.mos.org.

Tickets for School Groups, on sale June 1.
Special pricing for school field trips to BODY WORLDS 2 is $10 per student, includes general Exhibit Halls admission. To plan a field trip and for information on exhibits and programs connecting to school curricula, visit www.mos.org or call 617/723-2500, 617/589-0417 (TTY).

Audio guides in English and Spanish are also available at $4 for adults, seniors and students; $3 for children and members; and $2 for school groups.
Museum of Science, Boston

One of the world’s largest science centers, the Museum of Science attracts visitors through its vibrant programs and over 550 interactive exhibits. The Museum was founded in 1830 and was first to embrace all the sciences under one roof. Highlights include the Thomson Theater of Electricity, home of the world’s largest air-insulated Van de Graaff generator; the Charles Hayden Planetarium; the Mugar Omni Theater, a 180-degree domed theater; and the Current Science & Technology Center (CS&T), which offers breaking news stories to the public with interpretation by Museum staff. In 2004, the Museum launched the National Center for Technological Literacy (NCTL) —its mission is to integrate engineering as a new discipline in schools nationwide and to inspire the next generation of engineers and innovators. The Museum is wheelchair accessible. For additional information, visit www.mos.org.

BODY WORLDS 2: The Anatomical Exhibition of Real Human Bodies
Dr. Gunther von Hagens invented Plastination in 1977 at the University of Heidelberg to preserve human bodies for medical education. Plastination provides the flexibility and strength needed to display and preserve specimens in realistic forms, without the use of glass barriers and formaldehyde. Dr. von Hagens founded the Institute for Plastination in 1993, with the aim to offer plastinated specimens for educational use and for the BODY WORLDS exhibitions. All anatomical specimens on display in the BODY WORLDS exhibitions are authentic. The bodies were generously donated for plastination purposes through a declaration of will directly from the individuals involved who bequeathed their bodies to be used for educational purposes in this exhibition.

Note to Editors:
Images are available to download from the BODY WORLDS press picture database at www.bodyworlds.com. A user agreement form must be completed and faxed to 617/589-0454 in order to receive a user name and password for access to the database.

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Science Museum of Minnesota to host upper midwest debut of internationally acclaimed BODY WORLDS exhibit in St. Paul
First-of-its-kind exhibit featuring real human bodies will open May 5, 2006
St. Paul marks the fifth stop on the U.S. tour, following highly successful visits to Los Angeles, Chicago, and Philadelphia

St. Paul, December 8, 2005 - This summer, visitors to the Science Museum of Minnesota will experience the human body in all its elegance and complexity. The museum announced today that it will host the Upper Midwest debut of Gunther von Hagens' BODY WORLDS: The Anatomical Exhibition of Real Human Bodies from May 5 through September 4, 2006. This world-renowned exhibit of real human bodies will give Science Museum of Minnesota visitors an unprecedented opportunity to learn about anatomy, physiology, and health by viewing real human bodies that have been preserved through a remarkable process called Plastination.

Conceived and developed by German anatomist and inventor Dr. Gunther von Hagens, BODY WORLDS is the first exhibition of its kind in the world. It features approximately 200 individual specimens that compare healthy and diseased organs (a healthy lung with that of a smoker, a disease-free liver and one showing cirrhosis, for example), detail the body's complex anatomy and numerous systems—including the locomotive, digestive, nervous, and vascular systems— and even chronicle the development of life in the womb. Up to twenty-five full-body plastinates reveal the true-to-life spatial relationships among organs. Others are authentically posed playing soccer or basketball, pondering a chess move, swimming or running. These dramatic poses inspire wonder and awe in visitors of all ages, allowing them to better understand the interconnectedness of the muscle, organ, and vascular systems.

"BODY WORLDS resonates with people and instills a heightened awareness and consciousness of the body, and a resolve to take care of oneself," says Dr. von Hagens.

Invented by Dr. von Hagens in 1977, the Plastination process replaces the natural fluids in the specimen with liquid reactive plastics that are hardened and cured with gas, light, or heat. Before hardening the plastic in the specimens, the plastinates are fixed into extraordinary, lifelike poses, illustrating how our bodies internally respond to everyday movements and activities. Plastination provides the flexibility and strength needed to display and preserve the specimens in their true-to-life form, without the use of glass barriers or formaldehyde.

"We are thrilled to be able to bring BODY WORLDS to Minnesota," remarks Science Museum president Dr. Eric J. Jolly. "At the Science Museum, we know that real, authentic experiences provide the most meaningful learning opportunities, and BODY WORLDS affords us a very memorable and powerful chance to help our visitors build awareness of how our bodies function and how our lifestyle choices affect our good health and well-being.

Adds Mike Day, the Science Museum's Senior Vice President of Museum Enterprises, "Almost 18 million people have seen BODY WORLDS in its travels throughout the world. It's the largest traveling exhibit the Science Museum of Minnesota has ever hosted, and it gives visitors access to the human body that, until now, only medical students and health professionals have had. It's an unparalleled opportunity for visitors to see the body's individual systems and get a better understanding of diseases and illnesses that may affect them or someone they know."

BODY WORLDS is the only anatomical exhibition that relies on the generosity of body donors, individuals who bequeathed that, upon their death, their bodies could be used for educational purposes in the exhibition. The full-body plastinate on display stem from the BODY WORLDS donation program that was established in 1977 at the Institute for Plastination and currently has more than 6,500 registered donors.

Tickets for BODY WORLDS will go on sale to the public on Wednesday, February 1, 2006, and may be purchased via phone (651-221-9444), online at www.smm.org, or in person at the Science Museum's Box Office. Admission into the Science Museum and BODY WORLDS is $22 for adults; $12.50 for kids ages 4 to 12; $16 for youth ages 13 to 18, students and seniors. Discounts are available for Science Museum members, groups of 15 or more, and individuals with limited incomes.

A BODY WORLDS audio guide will be available for rental at the entrance to the exhibit. Rental is $4 per adult and $3 for children and seniors.

During the run of the exhibit, the Science Museum will be open from 9:30 a.m. to 9 p.m., Monday through Saturday, and from 11 a.m. to 7 p.m. on Sunday. BODY WORLDS tickets will be timed, so before making a purchase, visitors must select the date and time they plan to visit.

The Science Museum of Minnesota serves more than one million visitors each year with its hands-on exhibits, breathtaking giant screen films, special events, and unparalleled education programs. It is located at 120 West Kellogg Boulevard in downtown St. Paul. For specific directions, parking information, hours, show times and ticket information, call (651) 221-9444 or visit www.smm.org.

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Gericht untersagt erneut falsche Tatsachenbehauptungen über Gunther von Hagens

Heidelberg, 28. April 2006 - Der Rheinische Merkur stellte am 2. März 2006 in einem Artikel der Autorin Antje Hildebrandt mit dem Titel “Tod schafft Brot“ sinngemäß folgende unwahre Behauptungen auf: (1.) Gunther von Hagens habe in Kirgisien Schmiergelder gezahlt, um einer Bestrafung durch die dortige Justiz zu entgehen, (2.) SPIEGEL-Reporter hätten in seiner chinesischen Filiale eine Leiche mit Kopfschussverletzungen aufgefunden und (3.) Gunther von Hagens stelle in seinen KÖRPERWELTEN-Ausstellungen die Leichen von chinesischen Hinrichtungsopfern aus.
 
Gunther von Hagens setzte sich gegen diese falschen Behauptungen erfolgreich zu wehr und erwirkte vor dem Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung gegen den Verlag Rheinischer Merkur GmbH. Diesem droht jetzt ein Ordnungsgeld bis zu EUR 250.000, sollte dieser die vorgenannten Unwahrheiten wiederholen.
 
Gunther von Hagens: “Das große Interesse der Medien an meiner Person und meinem Werk ehrt mich. Es wäre jedoch allen Beteiligten – ausgenommen vielleicht den Rechtsanwälten – eher gedient, wenn in der Berichterstattung über die KÖRPERWELTEN und die Plastination die Tatsachen zutreffend recherchiert und vermittelt würden. In ihrer Auseinandersetzung mit dem Tod und der Körperlichkeit eines jeden von uns fordert die Anatomie gerade auch den von der Digitalisierung geprägten Menschen des 21. Jahrhunderts heraus. Die Anatomie ist zum “Grusel-Star“ in Film und Fernsehen avanciert. In der Presseberichterstattung aber sollte zwischen Fiktion und Realität eine klare Grenze gezogen werden: Die von mir erfundene Methode der Plastination und die daraus geschaffene Ausstellung KÖRPERWELTEN stehen für weltweit führende Forschung und Ästhetik statt für Grusel und Skandal, sie stehen für die Demokratisierung postmortaler Leiblichkeit statt für halbseidene Geschäfte. Darüber authentisch zu berichten entspricht dem demokratischen Zeitgeist."
 
Kürzlich haben vom Institut für Plastination in Auftrag gegebene tnsemnid-Meinungsumfragen (jeweils 1000 Befragte) ergeben, dass 10% der Befragten Deutschen bereit wären sich plastinieren zu lassen, in Guben sogar 13%. Das ist berichtenswert!
 
Die zitierten Umfragen von tnsemnid finden Sie nachfolgend:

  1. Bevölkerungsbefragung in Berlin, Heidelberg und Guben zur KÖRPERWELTEN-Ausstellung April 2006

  2. Bevölkerungsbefragung in Deutschland zum Thema anatomische Ausstellungen, Oktober 2005

  3. Bevölkerungsbefragung in den USA zum Thema anatomische Ausstellungen, September/Oktober 2005

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Plastinator Gunther von Hagens zur Entscheidung der Gubener Stadtverordneten, das Rathaus an ihn zu verkaufen: Trauern ohne Sorge dank Gubener Plastinate

Ich bedanke mich für das mir von der Mehrheit der Gubener Bürger und Politiker ausgesprochene Vertrauen zur Ansiedlung einer Plastinationswerkstatt in Guben. Ich bedanke mich auch bei meinen Gegnern für ihr Engagement im vorausgegangenen demokratischen Meinungsbildungsprozess, der letztendlich der Demokratisierung der Anatomie diente. Durch perfekte "Gubener Plastinate" werde ich mich bemühen,  auch ihr Vertrauen zu erlangen und so dazu beizutragen, die entstandenen Meinungsgräben einzuebnen.

Um ausreichend Plastinate fertigen zu können, wird ab sofort bundesweit ein kostenloser Abholdienst für Leichen eingerichtet. Dieser Service wird großen Zuspruch finden, denn er ermöglicht Trauer ohne Sorge um Begräbniskosten. Die kostenfreie Abholung erfolgt durch örtliche Bestattungsunternehmen oder das Institut für Plastination in Heidelberg. Voraussetzung dafür ist lediglich die Zustimmung zur Körperspende durch die Verstorbenen oder ihre Angehörigen.

Gunther von Hagens
27. April 2006

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Gubener Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit für die Ansiedlung eines Plastinationsinstituts

Heidelberg, 20. April 2006 - Über die Ansiedlung eines Plastinationsinstituts in Guben wurde mehrfach berichtet. Bis heute ist dabei besonders strittig, ob nun wirklich die Mehrheit der Gubener hinter dem Projekt stehen, so wie es bei einer spontanen Abstimmung Mitte Januar in Guben den Anschein hatte. Diese Frage ist angesichts der geplanten Entscheidung der Gubener Stadtverordnetenversammlung am 26. April über den Verkauf des Gubener Rathauses von besonderer Aktualität.
Um zu einer Versachlichung der Debatte beizutragen, hat das Institut für Plastination in Heidelberg bei tnsEmnid eine Meinungsumfrage in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Die Befragung erfolgte in drei Städten: in Heidelberg, dem bisher alleinigen Sitz des Institut für Plastination in Deutschland, in Berlin als der Stadt mit den bislang höchsten Besucherzahlen der KÖRPERWELTEN-Ausstellung und in Guben, dem Ort der geplanten Neuansiedlung. Mit jeweils 1000 befragten Personen ist das Ergebnis statistisch signifikant. Die Umfrage ist eine Sensation! Die interessantesten Ergebnisse lesen sich wie folgt:

  • Mehr als zwei Drittel der befragten Bürger Berlins, Heidelbergs und Gubens - in Guben sogar fast 80% - würden der Ansiedlung eines Plastinations-Instituts in ihrer Stadt zustimmen, wenn dieses anatomische Präparate für Ausbildungszwecke herstellen würde. Während in Guben fast genau so viele Befragte (71%) auch der Herstellung von Präparaten für öffentliche Ausstellungen zustimmen, ist dies in Berlin und Heidelberg nur fast jeder Zweite.

  • Über zwei Drittel der Befragten, die der Ansiedlung eines Plastinations-Instituts in der eigenen Stadt zustimmen würden, wären mit der Ansiedlung auch dann einverstanden, wenn dort ganze menschliche Körper präpariert und plastiniert  würden. Die Zustimmung ist unter den Gubener Bürgern mit 80% am höchsten und in Berlin mit 68% am niedrigsten."


Darüber hinaus sind 13% der Gubener bereit sich plastinieren zu lassen, wohingegen es in Heidelberg und Berlin nur jeweils 6% sind.

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Gunther von Hagens wehrt sich gegen nazistische Schmähkritik und Falschdarstellung

Heidelberg, 22. März 2006 - Grenzgänger, als der ich mitunter bezeichnet werde, müssen Kritik aushalten, persönliche Beleidigungen einstecken und Widerstand mit Ruhe und Gelassenheit begegnen können.  Nach meiner persönlichen Erfahrung sinkt das Niveau der Angriffe immer dann, wenn den Gegnern meiner Arbeit die Argumente ausgehen. Wenn erfolglos Gerichtsverfahren angestrengt wurden, Staatsanwaltschaften ihre Ermittlungen einstellen mussten, Protestaufrufe ungehört verhallten und sich Besucher nicht von dem Vorwurf der Sensationsgier, der Leichenschaugelüste und des Gruselbedürfnisses haben abschrecken lassen, werde ich als Leichenfledderer bezeichnet oder mir werden Leichen mit Kopfschüssen angedichtet.

Wenn von alldem aber nichts mehr bleibt, muss schließlich die Nazizeit herhalten.
 
Dass vor solchen geschichtslosen Missgriffen selbst Vertreter der Kirchen nicht gefeit sind, erwies sich jüngst in Guben. Über mein Auftreten auf der von der Stadtverwaltung organisierten Informationsveranstaltung zur geplanten Ansiedlung einer Plastinationswerkstatt konnte man Mitte Januar im Evangelischen Pressedienst lesen:
"Danach hätten allerdings verschiedene Teilnehmer "Grenzüberschreitungen und Verrohung" im Stil von Massenveranstaltungen der NS-Zeit kritisiert, sagte Domke, evanglischer Pfarrer in Guben, der auch selbst anwesend war. Ein offener Brief des Anatomen sowie der Ablauf der Veranstaltung, auf der unter anderem auch kostenlos Kataloge und DVDs verteilt wurden, und weitere Mittel "totaler Verführung" seien Beleg dafür, dass "dieser Mann der Seriosität entbehrt".
 
Als Wissenschaftler stelle ich mir stets die Frage, wo das gesellschaftlich Verantwortbare endet, wo die Grenze des wissenschaftlich legitimierten Schaffens liegt. Da ich reinen Gewissens bin, vermag mich solch unsachliche Kritik auch nicht zu treffen. Wer jedoch sechzig Jahre nach Kriegsende mein Auftreten auf der Gubener Informationsveranstaltung in einen Zusammenhang mit dem Unrechtssystem des Nazi-Regimes stellt, verharmlost die Nazizeit und beleidigt deren Opfer. Der Ablauf der Gubener Informationsveranstaltung hatte mit den Praktiken des Naziregimes genauso wenig zu tun wie die Hühnergrippe mit Kirchenaustritten. Die  Bürgerversammlung einer demokratisch legitimierten Stadtverwaltung mit NS-Propaganda zu vergleichen, ist nicht nur geschichtslos sondern infam gegenüber unserem Land.
 
Auch Vertreter der Presse müssen ihre Grenzen kennen. Die Journalistin Antje Hildebrandt hat diese Grenze mit einem Artikel über die Gubener Bürgerversammlung in der Frankfurter Rundschau vom 6. 3. 2006 „Warten auf Dr. Tod“ und im Rheinischen Merkur vom 2.3.06 „Tod schafft Brot“ nach meiner Überzeugung deutlich überschritten. Wer mich wie zuletzt Frau Antje Hildebrandt als „Dr. Tod“ bezeichnet, dem mangelt es entweder an Geschichtsbewusstsein oder journalistischer Sorgfaltspflicht. Denn ein Blick ins Internet zeigt, wer Dr. Tod wirklich war. Zuletzt wies „Die Welt“ im März  dieses Jahres auf den internationalen Haftbefehl gegen den KZ-Arzt Aribert Heim alias „Dr. Tod“ hin. Aribert Hein war den Häftlingen im KZ Mauthausen nur als Dr. Tod bekannt, der Patienten mit Giftinjektionen tötete. Auf seine Ergreifung hat die Bundesregierung 130.000 Euro ausgesetzt.
 
Letztlich musste die Schmähkritik der Journalistin Hildebrandt dazu herhalten, ihre eigene mangelnde  Sorgfalt zu kompensieren: Zwar gibt sie vor, aus Guben zu berichten, war offensichtlich aber selbst gar nicht vor Ort. Dann wäre ihr nämlich aufgefallen, dass der Gorilla nicht etwa, wie behauptet, dort nur als Bild hing, sondern sie wüsste, dass er plastiniert anwesend war. In der Folge ihres Artikels reiht sich eine Fehlinformation an die nächste.
 
Als Demokrat und ehemaliger politischer Häftling der DDR schätze ich den Wert der freien kritischen und immer auch wieder übertreibenden oder einseitigen Presse. So  toleriere ich durchaus Unrichtigkeiten und Sensationalisierungen und sehe den Medien Attribute wie Kadaver-Enthusiast oder Dr. Frankenstein nach, befriedigt doch gerade der Boulevardjournalismus das große Bedürfnis der Menschen nach  Sensation und regt zu Diskussionen an. Und nur kritischer Journalismus fördert die Demokratisierung der Anatomie. Der Gesamtkanon und die Einbeziehung der Lesermeinungen gleicht Einseitigkeit wieder aus. Es ist gerade auch ein Verdienst der kritischen Medien, dass inzwischen 18 Millionen Besucher, fünf Millionen davon allein in Deutschland, die Ausstellung Körperwelten gesehen haben.
 
Doch wenn Desinformation zum beherrschenden Thema gleich mehrerer Artikel einer von Vorurteilen geplagten Journalistin wird, noch dazu in der überregionalen Presse, dann führt dies zu einer Verdummung unkundiger Leser und vehementer Widerspruch wird notwendig. So werde ich mich auch in Zukunft gegen Vorwürfe zur Wehr setzen, die ich als bösartige und rassistische Schmähkritik ansehe: gegen Verleumdungen, die mich und meine Arbeit in die Nähe nationalsozialistischen Unrechts stellen und die behaupten, ich würde der anatomischen Verwendung Hingerichteter zustimmen oder diese sogar selbst betreiben. Die Veröffentlichung derartiger Unwahrheiten setzt mein Lebenswerk ins Zwielicht, gefährdet die aufklärerische Akzeptanz der Ausstellung Körperwelten sowie das große Lehrpotenzial von Plastinaten an Universitäten des In- und Auslands.

Gunther von Hagens

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Discover What You’re Made of When Gunther von Hagens’ BODY WORLDS 2: The Anatomical Exhibition of Real Human Bodies Opens at the Denver Museum of Nature & Science

Denver, December 14, 2005—Uncover the incredible beauty and complexities beneath your skin when one of the most popular touring exhibitions in the world, Gunther von Hagens’ BODY WORLDS 2: The Anatomical Exhibition of Real Human Bodies, comes to the Denver Museum of Nature & Science from March 10–July 23, 2006. Created by Dr. Gunther von Hagens, a licensed physician and anesthesiologist, Body Worlds and Body Worlds 2 have drawn nearly 18 million viewers worldwide. Visitors to the exhibition learn about anatomy, physiology and most importantly the influence of lifestyle choices, like diet and exercise, on personal health by viewing real human bodies permanently preserved through an innovative method called Plastination. The exhibition is presented in Denver by Centura Health, Colorado’s largest family of not-for-profit hospitals and health services.
“BODY WORLDS 2 is a compelling, memorable experience that will give all who view it a new perspective on the inner workings of the human body and the importance of healthy lifestyle choices,” said Dr. Bridget Coughlin, curator of human health at the Denver Museum of Nature & Science. “The exhibition features more than 200 real human specimens. These specimens give visitors access to a deeper understanding of disease and pathology formerly only available to surgeons. Through examples such as arthritis in the aging process, the effects of tobacco consumption and the complexity of the nervous system, the exhibition has given me an incredible respect for what it means to be human.”
The plastination process was invented by Gunther von Hagens at the University of Heidelberg in 1977. The process replaces the natural fluids in the body with reactive fluid plastics that harden after vacuum-forced impregnation. Plastination provides the flexibility and strength needed to display and preserve specimens in realistic forms, without the use of glass barriers and formaldehyde. Dr. Gunther von Hagens founded the Institute for Plastination in 1993, in order to offer plastinated specimens for educational use and for the BODY WORLDS exhibitions. All anatomical specimens on display in the BODY WORLDS exhibitions are authentic. The bodies were donated for plastination purposes through a declaration of will directly from the individuals involved.
“BODY WORLDS allows people from all backgrounds to better understand the body and how it functions,” said Dr. Gunther von Hagens. “As event anatomy, BODY WORLDS juxtaposes healthy and diseased organs and features whole body specimens in dynamic lifelike poses. Plastinated anatomy is beauty beneath the skin, frozen in time between death and decay. It opens the heart to our inner self and makes us fall in love with our own body.”
The Denver Museum of Nature & Science is consulting with community leaders in the fields of public health, medicine, ethics, religion and education to receive advice on the best ways to relate BODY WORLDS 2 to the culturally and socially diverse communities in Colorado. The advisory committee includes representatives from the Archdiocese of Denver, the Center for Bioethics and Humanities at the University of Colorado Health Sciences Center, Colorado Science Education Network, the Colorado Anatomical Board, Colorado Muslim Society, the Denver Office of Cultural Affairs, Denver City Council, Denver Public Health, Denver Indian Health and Family Services, Rocky Mountain Rabbinical Council and medical professionals.
The Museum is recommending the exhibition for schoolchildren in grades 5 and above. There may be displays in the exhibition that adults will wish to explain to children in their care. An Educator’s Guide and Family Guide with helpful tips and more information for visiting the exhibition with children will be available.
“We are very pleased to help bring this one-of-a-kind exhibition to Colorado,” said Jay Picerno, Executive Vice President and Chief Operating Officer of Centura Health. “Centura Health is dedicated to helping people make healthy lifestyle choices, and BODY WORLDS 2 will be an important effort to help nurture the health of the people in our community.”
An exhibition surcharge applies. The Museum will offer extended hours during the run of the show to meet popular demand. Advance online ticket sales (for members and the general public) will begin on January 15 at www.dmns.org. Visitors will be able to purchase a BODY WORLDS 2 ticket, including general admission to the Museum during regular hours between 9 a.m. to 5 p.m. for $20 for adults, $14 for children (3-18) and $16.50 for seniors (65+). During extended evening hours, a ticket to see BODY WORLDS 2 on its own will cost $15 for adults, $11 for children and $13.50 for seniors. Members will pay $10 for adults, $6 for children and $8 for seniors during regular and extended hours. Visitors will also have the option of adding an audio tour and the sports-related IMAX® film Wired to Win: Surviving the Tour de France to the experience. For complete information, visit www.dmns.org and www.bodyworlds.com or call (303) 322-7009.
To support the upcoming exhibition as a volunteer, call (303) 370-6419 or e-mail volunteers@dmns.org.

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Gunther von Hagens' BODY WORLDS 3: The Anatomical Exhibition of Real Human Bodies Presented in Partnership with Baylor College of Medicine and The Lester and Sue Smith Foundation

Houston, February 13, 2006 -The Houston Museum of Natural Science, in partnership with Baylor College of Medicine and The Lester and Sue Smith Foundation, announces the debut of Gunther von Hagens' BODY WORLDS 3: The Anatomical Exhibition of Real Human Bodies, including never-before seen whole-body plastinates, at the Museum opening Feb. 25 through Sept. 4, 2006.
Created by Dr. Gunther von Hagens, BODY WORLDS 3 is the culmination of the German scientist and physician's 30-year career in anatomy. Like its predecessors, BODY WORLDS 3 presents more than 200 authentic specimens, including organs and whole body specimens, that have undergone Plastination-von Hagens' groundbreaking method of halting decomposition and preserving the body after death for medical study, which he invented in 1977. But von Hagens says the Houston exhibit captures the evolution and refinement of his invention to its outer limits.

During Plastination, all bodily fluids and soluble fats are replaced with reactive resins and elastomers such as silicon rubber and epoxy, through vacuum-forced impregnation. After gas, heat, or light curing, the specimens assume rigidity and permanence. “The purpose of Plastination from its very inception was a scientific one, to educate medical students. But the interest that laypeople had in the plastinated specimens inspired me to think of creating public exhibitions, which was followed by the realization that I had to offer a heightened sense of aesthetics, to avoid shocking the public and to capture their imagination,” said von Hagens.
The striking whole-body plastinates in BODY WORLDS 3-people who in their lifetime donated their bodies for Plastination for the express purpose of educating future generations about health-allow viewers to see inside the staggeringly complex and completely interconnected network of muscles, tendons and blood vessels that make up our bodies. Many of the whole-body plastinates in BODY WORLDS 3 will be on display for the first time.
“Baylor College of Medicine is very pleased to have the opportunity to join with the Houston Museum of Natural Science and The Lester and Sue Smith Foundation to bring this wonderful, educational exhibition to the Houston community,” said Dr. Peter G. Traber, President and CEO of Baylor College of Medicine. “This provides us an opportunity to work with the Houston Museum of Natural Science to enhance their outstanding educational programs and enrich people's understanding of the human body.”
“Visitors to BODY WORLDS 3 will encounter both the resilience and fragility of the human body. They will discover how a body works when it is healthy and how it breaks down when it is not,” said Joel A. Bartsch, president of the Houston Museum of Natural Science. “The aesthetic, accessible displays invite contemplation, study and reflection of the power and vulnerability of the human body by everyone.”
“BODY WORLDS 3 is a collaboration, a joint quest towards enlightenment between donor, anatomist and visitor,” said Dr. von Hagens. Nearly 18 million visitors in 32 cities across Asia, Europe, and North America have engaged in the pact since its debut in Japan in 1996, and more than 6500 donors including 142 Americans have bequeathed their bodies to von Hagens' Institute for Plastination in Heidelberg, Germany.

Medical experts from the Baylor College of Medicine will provide expert consultation, docent training and educational programming support in collaboration with the Museum for the duration of the BODY WORLDS 3 exhibit.
Tickets for entrance into the exhibit between 9 a.m. and 4:45 p.m. are $22 for adults; $15 for children (3-11), seniors (62+) and students with a valid college ID; and $14 for groups of 20 or more. Tickets for entrance into the exhibit between 5 p.m. and 9 p.m. are $15 for adults; $13 for children (3-11), seniors (62+) and students with a valid college ID; and $13 for groups of 20 or more. For tickets, or more information, visit www.hmns.org or call 713-639-4629. Information is available in Spanish at (713) 639-4603.
Through 5 p.m., tickets to BODY WORLDS 3 also include free admission to the special exhibition "The Royal Tombs of Ur: Ancient Treasures from Modern Iraq" and the Museum's permanent exhibit halls.

For more information about the exhibit, Plastination or body donation, visit www.bodyworlds.com

The Houston Museum of Natural Science-one of the nation's most heavily attended museums-is a centerpiece of the Houston Museum District. With four floors of permanent exhibit halls, and the Wortham IMAX® Theatre, Cockrell Butterfly Center, Burke Baker Planetarium and George Observatory and as host to world-class and ever-changing touring exhibitions, the Houston Museum has something to delight every age group. With such diverse and extraordinary offerings, a trip to the Houston Museum of Natural Science, located at One Hermann Circle Drive in the heart of the Museum District, is always an adventure. The Houston Museum of Natural Science is located in the northwest corner of Hermann Park at One Hermann Circle Drive at the intersection of San Jacinto and Hermann.

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Gunther von Hagens weist NDR und ZDF in ihre SchrankenSchriftliche Urteilsbegründung des VGH Mannheim veröffentlicht

Heidelberg, 17. Januar 2006 - Um einer fortgesetzten Rufschädigung und damit einer Beschädigung des Ansehens von inzwischen 6751 Körperspendern und der Ausstellung KÖRPERWELTEN Einhalt zu gebieten, hat Gunther von Hagens weitere einstweilige Verfügungen erwirkt. Danach ist es dem NDR und dem ZDF untersagt, gegen Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu EUR 250.000, ersatzweise Ordnungshaft, wörtlich oder sinngemäß zu behaupten oder zu verbreiten, - „Gunther von Hagens habe sich zum Anatomie-Professor selbst ernannt.”; (Landgericht Berlin, Geschäftszeichen: 27 O 1013/05 und 1014/05)

- „Gunther von Hagens sei durch die Recherche der SPIEGEL-Journalisten Andreas Wassermann und Sven Röbel etwas Unrechtes nachzuweisen”; (Landgericht Berlin, Geschäftszeichen: 27 O 1013/05 und 1014/05)

- „Gunther von Hagens oder die 'von Hagens Plastination Ltd.' habe bei der Plastination die Leichen von chinesischen Hinrichtungsopfern verwendet”. (Landgericht Berlin, Geschäftszeichen: 27 O 1013/05 und 1014/05).

Die T-Online International AG hat sich ohne Rechtsstreit verpflichtet, es zu unterlassen, wörtlich oder sinngemäß öffentlich zu verbreiten oder verbreiten zu lassen, insbesondere auf der Website www.t-online.de, dass:

- „Gunther von Hagens zur Plastination Leichen aus illegalen Quellen verwende und/oder verwendet habe”;

- „Gunther von Hagens die Leichen von hingerichteten chinesischen Häftlingen für seine Körperweltenausstellung verwende oder verwendet habe”.
(Erklärung von T-Online am 28.12.2005)

Bereits im März 2005 wurde der SPIEGEL Online GmbH per einstweiliger Verfügung und gegen Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu EUR 250.000, ersatzweise Ordnungshaft, untersagt, wörtlich oder sinngemäß zu behaupten oder zu verbreiten:

- „Gunther von Hagens stelle in der Ausstellung KÖRPERWELTEN Leichen von hingerichteten Chinesen aus" (Landgericht Berlin, Geschäftszeichen 27 O 181/05).

Darüber hinaus liegt nunmehr das schriftliche Urteil des VGH Baden-Württemberg, Aktenzeichen 1 S 1161/04, verkündet am 29.11.2005, in der Verwaltungsrechtssache des Instituts für Plastination e. K. gegen die Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für öffentliche Ordnung, vor, dass weiteren unberechtigten Vorwürfen, die in der Vergangenheit gegen Gunther von Hagens erhoben wurden und gegen die er bisher nicht gerichtlich vorgegangen ist, den Boden entzieht.

Danach benötigt die Ausstellung Körperwelten keiner Genehmigung nach § 13 Abs.2 der Baden-Württembergischen Bestattungsverordnung, wie sie von den Stadtverwaltungen in München und Stuttgart gefordert wurde, weil das Institut für Plastination ein anatomisches Institut ist. Weiter führt das Gericht aus, dass die Erfindung, die Weiterentwicklung und die Anwendung der Plastination als anatomische Präparationsmethode von der Forschung als Teilbereich der Wissenschaftsfreiheit umfasst wird. Die 'Ästhetisierung' der Plastinate, als Beispiel werden Glasaugen und menschliche Gesichtszüge genannt, sprechen nach Überzeugung des Gerichts nicht gegen den wissenschaftlichen Charakter der Ausstellung. Dazu wird ausdrücklich festgestellt, dass zu dieser zulässigen Ästhetisierung auch Posen gehören, „die die Plastinate einnehmen samt den 'Beigaben' (Ball, Schachbrett u.a.), die diese illustrieren sollen. Diese 'Verlebendigung' (Gunther von Hagens) mindert nicht den wissenschaftlichen Anspruch, mag sie auch unter Wissenschaftlern umstritten sein.“

Gunther von Hagens: „Ich hoffe, dass mit diesen Gerichtsentscheidungen die öffentliche Verunglimpfung meiner Person, wie sie in der Anatomiegeschichte ohne Beispiel ist, ein Ende hat. Ich hoffe, dass die angesprochenen Medien in Zukunft eine größere Sorgfaltspflicht bei der Verbreitung ehrenrühriger Falschmeldungen walten lassen, damit ich mich zukünftig wieder ganz meinen Lehr-, Forschungs- und Aufklärungsaufgaben widmen kann.“

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